5 Dinge, die ich geändert habe, um als Selbständige mehr Zeit für meine kreativen Projekte zu haben

All the small things des Alltags summieren sich ruck zuck zu einem fetten Berg aus Verpflichtungen, Mental Load und Aufgaben, die du nicht weg manifestieren kannst.

Und auch wenn du es dir ganz fest vorgenommen hast, endlich an deinem Buchprojekt zu arbeiten, erledigst du am Ende doch zuerst die Steuer – weil sie irgendwie wieder hinten runtergerutscht ist. Oder da möglicherweise hinprokrastiniert wurde, bis es nicht mehr anders ging.

Dass das auf Dauer ultra frustrierend ist, überrascht wahrscheinlich weder dich noch mich.

Aber wie kommst du aus der Nummer raus? Mir und vielen meiner Kundinnen hat eine kleine Frage extrem geholfen: Wie kannst du deinen Alltag vereinfachen?

Hier sind meine fünf Antworten darauf.

Feste Orte für alles im Haushalt

Das macht das Aufräumen nicht nur schneller, sondern auch für alle Familienmitglieder so viel klarer. Jede/r weiß wo was hingehört. Kein Suchen, kein Fragen, kein offener Loop im Hinterkopf der Energie zieht. Zugegeben funktioniert mit Kind(ern) nicht immer zu 100% aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es Stück für Stück besser wird.

Fixe Wochenroutinen für Sport, Wäsche & Co

Statt der ständigen Frage „wann mache ich das nur?“ haben diese Dinge feste Slots in meiner Woche. Sport am Dienstag und Donnerstag. Wocheneinkauf am Mittwoch. Wäsche am Donnerstag. Fertig. Kein Entscheiden, kein Verschieben, kein schlechtes Gewissen.

Termine auf Wiedervorlage

Für alle Termine, die immer und immer wieder kommen. Steuer, Versicherungen, Arzttermine. Alles läuft automatisch auf Wiedervorlage. Ich muss nicht dran denken, weil das System dran denkt.

Kleinscheißtag

Mein persönlicher Favorit. Ein fester Tag in der Woche (oder im Monat, kommt auf die Menge an Kleinscheiß an) für all den Kleinkram, für den nie Zeit ist und der trotzdem Aufmerksamkeit zieht. Behördengänge, kurze Mails, administrative Dinge – die kommen alle auf eine Liste und werden gesammelt an diesem einen Tag erledigt. Der Rest der Woche bleibt frei davon.

Keine Arbeitsmails auf dem Handy

Ich beantworte Mails eh immer am PC. Aber der Loop wäre trotzdem offen, wenn ich sie zwischendurch auf dem Handy lese. Also weg damit. Keine Benachrichtigungen, kein Reinschauen, kein „kurz checken“. Die Mails sind da wenn ich am PC sitze und bis dahin existieren sie für mich nicht. Ausnahme: Wenn ich ein Vor Ort Event habe und auch mobil per Mail erreichbar sein muss. Dafür installiere ich dann die entsprechende Arbeitsmailadresse vorübergehend auf dem Smartphone und setze mit direkt nen Reminder, dass ich sie am Tag nach dem Event wieder runterschmeiße. Und ganz ehrlich: ich bräuchte den Reminder nicht mal, weil ich mich so sehr drauf freue, sie wieder zu kicken, dass ich das definitiv nicht vergessen würde.

Der entscheidende Schritt

Nicht alles auf einmal angehen, sondern einen Babystep nach dem anderen machen.

Frag dich: Was stresst dich in deinem Alltag, was du gerne anders hättest? Fang mit genau einer Sache an. Und dann der nächsten.

So wird nicht nur Schritt für Schritt dein Alltag entspannter, sondern du bekommst Schritt für Schritt mehr Freiraum für dein Buch, dein Community Event und das neue Angebot, das du schon letzten Oktober launchen wolltest.

Probiers aus.

Und wenn du dir noch paar easy Tipps für mehr Struktur im Alltag wünschst, schau mal in meinen Beitrag „Wie du mit minimal Aufwand deinen Haushalt effizient und entspannt führst.“ Gern geschehen 😉